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Mit Sterntalermärchen für Entgeltgleichheit

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19. März 2009 0 Kommentare

...und wenn sie nicht gestorben sind, dann warten sie noch immer!

Eingebunden in das Märchen von den Sterntalern, hatten die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA), und die Arbeitsgemeinschaft 60plus ihre Aktion zum Tag der Entgeltgleichheit ( Equal Pay Day ) in der Fußgängerzone von Osnabrück.

Wer weiter auf Freiwilligkeit setzt, setzt auf Stillstand
Wir feiern in diesem Jahr das 60jährige bestehen des Grundgesetzes. Dort ist seit langem die Gleichberechtigung verankert. Doch von der tatsächlichen Gleichstellung sind wir noch weit entfernt. Wir wollen endlich vorankommen. Weiter auf die Versprechungen von „Runden Tischen“ zu warten bringt uns nicht weiter. Nach acht Jahren freiwilliger Vereinbarungen zwischen Regierung und Wirtschaftsverbänden sind wir, wie man sieht, noch nicht wesentlich weiter gekommen. Wer weiter auf Freiwilligkeit setzt, setzt auf Stillstand, so die Landesvorsitzende der ASF, Ulla Groskurt. Dass Frauen in unserem Land über 20 Prozent weniger verdienen als Männer kann so nicht länger hingenommen werden.

Breites Bündnis mit gleichem Ziel
Gerechte Löhne so die AfA-Vertreterin Johanna Lüchtefeld sind ein Ausdruck der Anerkennung guter Leistung und der Wertschätzung von Frauenarbeit, deshalb ist dieser eklatante Lohnunterschied nicht akzeptabel. Für mich, so Jürgen Knuth (60plus), steht der Gesichtspunkt späterer Rentenerwartungen ganz oben auf der Tagesordnung. Die ASF-Vorsitzende des Landkreises wies noch einmal auf die besonderen regionalen Gegebenheiten hin. Nachdem zum ersten Mal ein „Gender-Index“ für alle Landkreise und Städte in Deutschland vorgelegt wurde, ist deutlich, wieviel Arbeit noch auf uns zukommt, um den Landkreis aus der „Abstiegszone“ herauszubekommen.

16 Meter Kalenderblätter aufgereiht
Insgesamt fanden die Akteure mit ihrer Aktion, die eine auf die heutige Zeit umgeschriebene Geschichte verteilten, viel Zustimmung. Damit ist ein weiterer Schritt des bundesweit mit vielen Aktionen durchgeführten „Tages der Entgeltgleichheit“ erreicht. Wobei der 20. März den Tag markiert, den Frauen im Jahr 2009 noch Arbeiten müssen um den gleichen Lohn wie die Männer zu erhalten. Mit einer 16 Meter langen Schnur, auf der die entsprechenden Kalendertage aufgereiht waren, machten die SPD-Arbeitsgemeinschaften diese Ungerechtigkeit besonders eindrucksvoll deutlich.

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In Osnabrück regnete es keine Sterntaler vom Himmel. Insoweit kann das nur heißen für die Gleichberechtigung und Lohngerechtigkeit zu streiten. Viel Aufmerksamkeit und interessante Gespräche brachte die Aktion der SPD Arbeitsgemeinschaften auf jeden Fall. Im Bild (v.l.n.r.) Kisten Meyer, Beate Lechler, Johanna Lüchtefeld, Daniela De Ridder, Ulla Groskurt.



 

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